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Politik

Bundestagswahl 2013

Bei der Wahl zum 18. Deutschen Bundestag am 22. September 2013 wurden insgesamt 631 Abgeordnete gewählt. Davon 402 Männer (63,7%) und 229 Frauen (36,3%). Der Frauenanteil ist somit wieder gestiegen und erreicht nun, gegenüber den ersten Wahlen 1949, bei denen der Frauenanteil bei 6,8% lag, seinen Höchststand. Bei der letzten Bundestagswahl 2009 lag der Anteil von Frauen im Parlament bei 32,8%. (Quelle: Das Parlament, Nr. 42/43, 14. Oktober 2013)

Parité - Faire Chancen für Frauen

2013_Parite-LFR-Nds_teaserDer Landesfrauenrat Niedersachsen hat einen Flyer zum Thema Parité - der geschlechterparitätischen Besetzung von Wahllisten herausgegeben. Das französische Vorbild soll auch in Deutschland Schule machen. [mehr]

Bundestagswahl | Die BAG kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen hat Wahlprüfsteine erstellt

2013_Wahlpruefsteine-BAGGleichstellung = nicht für jeden und jede das Gleiche, sondern für alle das Richtige. Unter diesem Motto hat die Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl 2013 erstellt. Die Fragen zu verschiedenen gleichstellungspolitischen Themenfeldern sind auf der Website der BAG abrufbar. Die Fragen wurden von den Bundessprecherinnen an die Bundestagsparteien geschickt. Die Antworten der Parteien sollen ebenfalls auf der BAG Website veröffentlicht werden.

Bundestagsaktion: 'Spitzenfrauen fragen Spitzenkandidaten'

Wann kommt die Quote? - das war die zentrale Frage, mit der die Präsidentinnen von zehn Frauenverbänden am 17. Mai 2013 fünf Spitzenpolitiker und -politikerinnen aller Bundestagsparteien konfrontierten. Lesen Sie hier die Antworten der Befragten. [mehr]

Landtagswahl in Niedersachsen

In Niedersachsen ist am 20. Januar 2013 ein neuer Landtag gewählt worden. Von den insgesamt 137 Abgeordneten sind 40 weiblich, das entspricht einem Frauenanteil von 29,2%. Dieser Anteil ist rückläufig, in der 16. Wahlperiode lag er bei 34,39%. Bei den Parteien sieht es in der neuen Wahlperiode wie folgt aus: CDU 54 Sitze, davon 11 Frauen (20,4%), SPD 49 Sitze, davon 15 Frauen (30,6), Grüne 20 Sitze, davon 10 Frauen (50%) und FDP 14 Sitze, davon 4 Frauen (28,6%). 


Schleswig-Holstein | Geschlechtsspezifische Analyse der Landtagswahl

Die Landesarbeitsgemeinschaft der hauptamtlichen kommunalen Gleichstellungsbeauftragten in Schleswig-Holstein hat eine geschlechterspezifische Wahlanalyse der Landtagswahl im Mai 2012 in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse dieser Analyse zeigen z.T. deutliche Unterschiede im Wahlverhalten und bei der Beurteilung wichtiger Themenfelder auf. Sie wurden auf der Vollversammlung der LAG vorgestellt. (13.7.2012) [mehr]

Die Frauen im Rat der Landeshauptstadt Hannover 1946-2011

2012_Frauen-im-Rat-Hannover_100pxFrauen in der Kommunalpolitik - noch immer nicht selbstverständlich. Um Frauen und ihre Leistungen in der Stadtpolitik sichtbar zu machen, stellt die Historikerin Karin Ehrich die Frauen im Rat der Stadt Hannover vor. Wer waren die Frauen, die von 1946 bis 2011 dem Rat der Landeshauptstadt Hannover angehörten? In diesem Buch mit biographischen Profilen und Porträts werden die Lebenswege, Kompetenzen sowie das politische Wirken vorgestellt. [mehr]

Politik ist eine viel zu ernste Sache, als dass man sie allein den Männern überlassen könnte

2011-07_Politik-ist-eine-viel-zu-ernste-Sache_KurztextGeschichte, Arbeitsweise und Ziele der Frauenorganisationen in den deutschen Parteien werden in dieser Veröffentlichung vorgestellt. [mehr]

Kommunen und Stadträte: Frauenanteil in politischen Spitzenpositionen sinkt

Frauen sind gemessen an ihrem Bevölkerungsanteil in allen kommunalpolitischen Führungspositionen nach wie vor unterrepräsentiert. Die Stadt Frankfurt/Main hat die meisten Frauen in kommunalpolitischer Verantwortung. Dies sind Ergebnisse des 2. deutschen Genderrankings, das ein politikwissenschaftliches Forschungsteam an der FernUniversität in Hagen im Auftrag der Heinrich-Böll-Stiftung erstellt hat. (22.6.2010) [mehr]

Statistik | Bundestagswahl 2009 nach Alter und Geschlecht

Insgesamt gab es bei der Wahlbeteiligung nur geringe Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Besonders niedrig war die Wahlbeteiligung der 21- bis 24-jährigen ostdeutschen Frauen (52,7%) und Männer (53,1%). Vor allem die westdeutschen Männer von 60 bis 69 Jahren lagen mit 82,1% deutlich über der durchschnittlichen Wahlbeteiligung, auch die gleichaltrigen westdeutschen Frauen erreichten mit 81,1% einen hohen Wert. Wie schon bei früheren Bundestagswahlen hatten die jüngeren Altersgruppen auch 2009 wieder eine unterdurchschnittliche Wahlbeteiligung. Die 21- bis 24-Jährigen hatten mit 59,1% erneut die geringste Wahlbeteiligung aller Altersgruppen. Die ausführlichen Ergebnisse sind in der Veröffentlichung des Bundeswahlleiters "Wahlbeteiligung und Stimmabgabe der Männer und Frauen nach Altersgruppen" dargestellt. Das Heft steht als pdf-Datei auf der Website des Bundeswahlleiters zur Verfügung. (05.02.2010)

Frauenpolitik im Spiegel der Macht

Accessoire oder Motor der Entwicklung? Antworten auf diese Frage bietet die Dokumentation zur 19. Brandenburgischen Frauenwoche, die Anfang 2009 in Potsdam stattfand. [mehr]

Unterrepräsentanz von Frauen in der Kommunalpolitik

Wie stark sind Frauen in der Kommunalpolitik (auch im Vergleich zur Bundes- und Landesebene) unterrepräsentiert? Was sind die Gründe für die Unterrepräsentanz? Welche Maßnahmen sind geeignet die Unterrepräsentanz von Frauen insbesondere in den Kommunalparlamenten abzubauen? Diesen Fragen geht eine Studie des Gunda Werner Instituts der Heinrich Böll Stiftung nach. [mehr]

Politik

Frauenanteil in ausgewählten nationalen Parlamenten

Den höchsten Frauenanteil hat Ruanda mit 56%, gefolgt von Andorra, Kuba und Schweden. Eine Liste aus 2013 finden Sie auf dem Statitstikportal Statista.

Kommunalpolitik online lernen

Die Friedrich-Ebert-Stiftung bietet kommunalpolitisch Interessierten vierwöchige E-Learning-Kurse zum praxisorientierten Erlernen des kommunalpolitischen Handwerks an. Infos und Anmeldung: www.fes-online-akademie.de/elearning/

Helene-Weber-Preis

2011_Helene-Weber-Preis
Das Bundesfamilienministerium lobt seit 2009 den Helene Weber Preis für Kommunalpolitikerinnen aus. Das Vorschlagsrecht für Kandidatinnen haben Abgeordnete des Deutschen Bundestages. Ausgezeichnet werden jeweils 15 Kommunalpolitikerinnen, die ihr Mandat in der ersten oder zweiten Wahlperiode ausüben und während dieser Zeit bereits zukunftsweisende Projekte umgesetzt haben. Der Hauptpreis ist mit 10.000 Euro dotiert. www.helene-weber-preis.de

Rheinland-Pfalz | Mehr Frauen in die Politik

Zur Kommunalwahl 2014 wird in Rheinland-Pfalz wieder auf die Methode "Mentoring" gesetzt. Das erstmals in 2010 gestartete regional verankerte Mentoring-Programm "Mit Mentoring vor Ort - Mehr Frauen in die Kommunalpolitik!" läuft weiter. Gefördert wird das Projekt vom Frauenministerium Rheinland-Pfalz. Mehr unter www.mehr-frauen-in-die-politik.rlp.de.

Politik-sucht-Frauen

2010_Politik-sucht-Frauen
Informationen zum Politik-Mentoring-Programm in Niedersachsen finden Sie im Themenportal www.politik-sucht-frauen.de.

Ausstellung - Mütter des Grundgesetzes

2009_Ausstellung-Muetter-des-GrundgesetzesDie "Mütter des Grundgesetzes" werden in einer Ausstellung präsentiert. Gezeigt werden die Lebensbilder von vier Politikerinnen, die am Grundgesetz und der verfassungsrechtlichen Verankerung der Gleichberechtigung von Frauen unmittelbar mitgwirkt haben: Frieda Nadig, Elisabeth Selbert, Helene Weber und Helene Wessel. Die Ausstellung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Familie wurde anlässlich der Verleihung des Helene-Weber-Preises im Mai 2009 erstmals gezeigt. Informationen zur Ausstellung unter www.frauen-macht-politik.de

Studie - Frauen in der Kommunalpolitik

"Engagiert vor Ort": Bundesweite Studie über Frauen in der Kommunalpolitik im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Ergebnisse der Studie sind auf der Website Frauen macht Poilitik abrufbar.