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Aus der Vernetzungsstelle

2014-09-24+25_Fachtagung-Loccum

"Unverzichtbar oder überholt? Kommunale Gleichstellungsarbeit im Umbruch" - Fachtagung und Jubiläum 20 Jahre Vernetzungsstelle vom 24.-25.09.2014 in der Ev. Akademie Loccum [mehr]

Aktuelle Aktion

2014-09_Anne-Klein-Frauenpreis_Boell-Stiftung

Der Anne-Klein-Frauenpreis der Heinrich-Böll-Stiftung ist ausgeschrieben. Bewerbungen sind bis zum 30. September möglich. [mehr]

Broschüre der Woche

2014-09-12_Der-Minijob_Ausgabe-in-leichter-Sprache

Eine Broschüre in Leichter Sprache zum Thema Mini-Jobs, herausgegeben von den Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Pforzheim und des Enzkreises [mehr]

Magazin

Nominierungen für den Juliane Bartel Medienpreis 2014 stehen

111 Autorinnen und Autoren oder Autorenteams wollen ihn - doch wer am Ende mit dem Juliane Bartel Medienpreis geehrt wird, steht noch nicht fest. Die Vorjury hat jetzt nach einer spannenden Diskussion insgesamt 15 Bewerberinnen und Bewerber für die engere Auswahl nominiert. Insgesamt haben zehn Beiträge unterschiedlicher Genres in der Kategorie Fernsehen sowie fünf Beiträge in der Kategorie Hörfunk besonders überzeugt. Die auch in diesem Jahr prominent zusammengesetzte Jury wird es nicht leicht haben aus den vielfältigen Wettbewerbsbeiträgen die Preisträgerinnen und Preisträger für den 14. Juliane Bartel Medienpreis zu bestimmen. Die Preisverleihung findet am 14.Oktober ab 19 Uhr im Kleinen Sendesaal des NDR - Landesfunkhauses Niedersachsen statt. Weitere Informationen und die Liste der Nominierten finden Sie unter www.jbp.niedersachsen.de. (12.9.2014)

EU Kommission | Neun Kandidatinnen

Der Vorschlag zur Besetzung der EU-Kommissionsposten liegt vor. Von den insgesamt 28 Plätzen sollen 9 mit Frauen besetzt werden. Wenn das EU-Parlament dem Vorschlag zustimmt, wird sich an der Frauenquote innerhalb der EU-Kommision allerdings nichts ändern. Sie liegt nach wie vor bei knapp 33%. Im Vorfeld der Wahlen hatten Verbände wie der Deutsche Frauenrat für eine 50% Quote plädiert. Neue Kommissarin für Justiz und Gleichstellung soll laut Vorschlag des Kommissionspräsidenten Juncker die Tschechin Vera Jourova werden. Sie folgt damit Viviane Reding. (11.9.2014)

Menschenwürdige Arbeit für Hausangestellte | ILO-Übereinkommen in Kraft getreten

Pflegen, putzen, pendeln: Lebenslagen von Hausangestellten
Am 1. September 2014 ist in Deutschland das Übereinkommen "Menschenwürdige Arbeit für Hausangestellte" der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) in Kraft getreten. Professorin Kirsten Scheiwe von der Universität Hildesheim befasst sich in der Forschung mit den Rechten und Arbeitsbedingungen von Hausangestellten. Sie ist Mitinitiatorin eines gemeinsamen Aufrufs von über 50 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern für eine "Menschenwürdige Arbeit für Hausangestellte". Durch das Übereinkommen sollen die Arbeitsbedingungen der weltweit über 50 Millionen Beschäftigten in Privathaushalten verbessert werden, von denen mehr als 80% Frauen sind. Weitere Informationen sowie den Aufruf finden Sie auf der Website der Uni Hildesheim. (4.9.2014)

Nein heißt Nein! | djb fordert umfassende Reform des Sexualstrafrechts

Der Deutsche Juristinnenbund e.V. (djb) hat einen Diskussionsentwurf zur Reform der "Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung" (ยงยง174 ff. des Strafgesetzbuches) vorgelegt. Dieser stellt entgegen dem jetzigen Recht auch bloße nichteinverständliche sexuelle Handlungen unter Strafe, wie es Art. 36 der "Europarats-Konvention gegen Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt" (sog. Istanbul-Konvention) verlangt. Die vollständige Stellungnahme finden Sie auf der Website des djb. (1.9.2014)

BMFSFJ | Gesamtevaluation der ehe- und familienbezogenen Leistungen abgeschlossen

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat den Abschlussbericht der Gesamtevaluation der ehe- und familienbezogenen Leistungen in Deutschland veröffentlicht. Er fasst die Ergebnisse der 12 Forschungsmodule zusammen, die von über 70 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus unterschiedlichen Disziplinen in den letzten vier Jahren erarbeitet wurden. (27.8.2014) [mehr]

DIW | Frauen erzielen im Durchschnitt nur halb so hohe Einkommen wie Männer

Nicht nur beim Arbeitslohn, sondern auch unter Berücksichtigung von Gewinn-, Kapitaleinkommen und Renten erzielen Frauen in Deutschland deutlich niedrigere Einkommen als Männer. Zu diesem Ergebnis kommt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). DIW-Steuerexperte Stefan Bach hat erstmals für Deutschland nicht nur das Arbeitseinkommen, sondern die gesamte Einkommensverteilung und Steuerlastverteilung nach Geschlechtern getrennt analysiert und den Gender Income Gap und Gender Tax Gap berechnet. Insgesamt erzielen Frauen demnach im Durchschnitt etwa die Hälfte des Einkommens der Männer. Bei Kapital- und Vermietungseinkommen ist dieser Abstand weniger ausgeprägt als bei Arbeits- und Gewinneinkommen. Insgesamt sind die durchschnittlichen Einkommensteuerbelastungen der Frauen zwar deutlich geringer als die der Männer, durch das Ehegattensplitting fallen sie aber in den unteren und mittleren Einkommensklassen deutlich höher aus als die von Ehemännern mit vergleichbarem Einkommen. Weitere Informationen finden Sie im aktuellen Wochenbericht Nr. 35 des DIW. www.diw.de (27.8.2014)


Stadt-Hannover-Preis 2014

2014-08_Stadt-Hannover-PreisDie Landeshauptstadt Hannover vergibt zum dreizehnten Mal den mit 10.000 Euro dotierten Preis für Frauen in Hannover, die einen wertvollen Beitrag für die hannoversche Wirtschaft leisten. Bewerben können sich Unternehmerinnen, Soloselbständige oder Freiberuflerinnen, Geschäftsführerinnen oder Frauen in Führungspositionen. Das Unternehmen sollte seit mindestens drei Jahren in der Landeshauptstadt Hannover ansässig und auch erfolgreich sein. Darüber hinaus sollte im Unternehmen das Thema Geschlechtergerechtigkeit und geschlechtergerechte Arbeitsteilung eine Rolle spielen. In diesem Jahr wird zudem zusammen mit dem Preis erstmalig ein Award verliehen. Bewerbungen sind bis zum 17. September 2014 möglich. Mehr unter www.stadt-hannover-preis.de

Statistik | Betreuungsgeld für 224 400 Kinder

Im zweiten Quartal 2014 wurden 224.400 laufende Bezüge von Betreuungsgeld gemeldet. Dies sind knapp 78.600 Leistungsbezüge mehr als im ersten Quartal 2014. Das Betreuungsgeld wurde hauptsächlich von Müttern bezogen (rund 95 %), obwohl es bei Elternpaaren nicht darauf ankommt, wer den Antrag stellt. Im Ländervergleich fällt die Geschlechterverteilung unterschiedlich aus, wobei es in Bremen mit fast 11% den mit Abstand höchsten Anteil an männlichen Beziehern gab. Statistisches Bundesamt, www.destatis.de (20.8.2014) [mehr]

Aktuell

Mentoring-Programm gestartet

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Das Niedersächsische Mentoring-Programm zur Gewinnung von Frauen für die Kommunalpolitik startet zum fünften Mal. Unter dem Motto "Politik braucht Frauen!" können sich interessierte Frauen auf die Kommunalwahl 2016 vorbereiten. [mehr]

Termine

05.-19.09.14: Unsere Zukunft - Unsere Stärke | Ausstellung zum Demografischen Wandel, Bissendorf

24.-25.09.14: Unverzichtbar oder überholt? Kommunale Gleichstellungsarbeit im Umbruch. Fachtagung und Jubiläum 20 Jahre Vernetzungsstelle, Rehburg-Loccum

25.09.14: Prostitution: Frauen - Handel - Sex - Arbeit, Fachtagung in Hannover

25.09.14: Gender Studies Tagung | DIW Berlin

28.09.-01.10.14: Positionen und Perspektiven feministischer Mädchenarbeit


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Kalenderblatt des Monats September

09_September_klein"Die Zeit ist reif!" - Der Jahreskalender 2014 der Vernetzungsstelle zum frauen- und gleichstellungspolitischen Handlungsbedarf. Lesen Sie hier unseren Beitrag für den Monat September: "Schluss mit Sexismus!"


Hörfunk aktuell | Frauenforum auf NDR Info

Hörfunk mit weiblicher Perspektive ist das Motto der Sendereihe auf NDR Info. Die nächsten Beiträge: 14.09.14: Magazin mit aktuellen Themen | 21.09.14: "Mode kennt kein Alter. Oder doch?" - Von Fashion-Statements bis zu "altersgerechter" Kleidung | 28.09.14: "Das geteilte Doppelbett" - Ost-West-Paare und die ganz private Einheit | 03.10.14: "Wahlverwandte" - Freundinnen und Freunde fürs Leben | 05.10.14: "Manchmal weiß ich nicht, wo mir der Kopf steht" - Multijobberinnen im Dauerstress | 12.10.14: Magazin mit aktuellen Themen [mehr]